Inklusionspreis für die Wirtschaft 2019 verliehen

Inklusion bedeutet, die Vielfalt der Beschäftigten als Gewinn zu schätzen. Das erkennen immer mehr Arbeitgeber, wie der Inklusionspreis für die Wirtschaft zeigt. Unter den bundesweit fünf ausgezeichneten Unternehmen stammt mit dem Automobilkonzern Daimler eines aus Baden-Württemberg.

„Unternehmen können heute nur zukunftsfähig sein, wenn sie auf Vielfalt setzen und Diversity als Teil ihrer Unternehmenskultur leben”, erklärt die Geschäftsführerin der Charta der Vielfalt Aletta Gräfin von Hardenberg für den Initiierendenkreis. „Nur so kann ein vorurteilsfreies und chancengleiches Arbeitsumfeld geschaffen werden, das alle Menschen und ihre Talente wertschätzt.“

In Anwesenheit des Schirmherren Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales, wurden die fünf Unternehmen ausgezeichnet. In der Kategorie „Konzern“ erhielt Daimler die namhafte Auszeichnung. Der Konzern zeigt nachhaltig und ganzheitlich, wie Inklusion als Teil der Unternehmenskultur gelebt werden kann.

Daimler: Barrieren umfassend abbauen

In der Kategorie „Konzern“ erhielt Daimler die namhafte Auszeichnung. Der Konzern zeigt nachhaltig und ganzheitlich, wie Inklusion als Teil der Unternehmenskultur gelebt werden kann.

Besonders beeindruckend aus Sicht der Jury: Barrierefreiheit wird von Daimler nicht nur auf baulicher Ebene umgesetzt, sondern gilt auch für digitale Anwendungen wie die Mitarbeiter-App „Daimler4You“ mit Vorlesefunktion, Zoom und Sprachassistenten.

Zudem hat sich das Unternehmen dem Abbau unbewusster Vorurteile in den Köpfen der Führungskräfte verschrieben. Dazu trägt das Projekt „BUDDY@Daimler“ bei, bei dem Menschen mit und ohne Behinderungen einen Tag zusammen verbringen.

Großes Engagement zeichnet das Unternehmen zudem in der Ausbildung junger Menschen mit Behinderungen aus: 317 Jugendliche konnten bei Daimler ihren Weg in das Berufsleben beginnen.

Weitere Informationen: www.inklusionspreis.de